Trainer Sebastian Hoeneß äußerte sich zum aktuellen Transferstatus des VfB Stuttgart. Er betonte, dass der Verein mit einem Transferminus von über 40 Millionen Euro zu kämpfen hat.

Transferphase im Fokus

Nach dem 4:0-Sieg gegen Hansa Rostock im ersten Pflichtspiel der Saison und dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals ist Hoeneß zufrieden, aber die Transferphase bereitet ihm Sorgen. Der Kader ist derzeit zu aufgebläht, mit drei Neuzugängen: Grischa Prömel, Dzenan Pejcinovic - der im ersten Spiel einen Dreierpack erzielte - und Bilal El Khannouss. Leo Sauer ist noch verletzt.

Wunschspieler Demirovic

Er spricht von Ermedin Demirovic, einem der wichtigsten Spieler der letzten zwei Jahre, der von Galatasaray Istanbul umworben wird. Hoeneß würde ihn gerne behalten, erkennt aber die wirtschaftliche Seite. Ein Verkauf von Demirovic oder El Khannouss würde die Bilanz deutlich aufbessern, doch sportlich möchte er ihn im Kader behalten.

Kaderlage und Verletzungen

Im Sturm fehlen Deniz Undav und Demirovic, in der Abwehr sind Dan-Axel Zagadou und Ameen Al-Dakhil häufig im Lazarett. Die Verletztenliste hat sich auf zehn Spieler ausgeweitet, darunter Chris Führich und Nikolas Nartey. Trotz dieser Probleme betont Hoeneß: „Wir hoffen, dass wir einem sehr starken Kader in die Saison gehen können.“ Die letzten zehn Tage des Transferfensters könnten heißer werden, als bislang gedacht.