VfB Stuttgart startet die Saison mit einer schweren Aufgabe beim Rekordmeister. Am Freitagabend (20.30 Uhr) gastiert der VfB zum Bundesliga-Auftakt im ausverkauften Allianz Arena und muss dabei mit einer langen Liste von Ausfällen umgehen. Trainer Sebastian Hoeneß fehlen mindestens acht Spieler, die alle verletzungsbedingt ausfallen.

Die Abwehr ist besonders betroffen. Dan-Axel Zagadou (Oberschenkel), Leonidas Stergiou (Oberschenkel) und Anthony Rouault (Schulter) sind nicht einsatzbereit. Auch im Mittelfeld und Angriff gibt es Lücken. Chris Führich (Muskulatur) fehlt, genauso wie der langfristig verletzte Lilian Egloff (Rücken). Torhüter Dennis Seimen (Oberschenkel) und Mittelfeldspieler Laurin Ulrich (Matchfitness) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Hinzu kommt der abwesende Enzo Millot (Muskulatur).

Hoeneß muss improvisieren

Angesichts dieser Personalsorgen muss Hoeneß seine Startelf neu zusammenstellen. Erwartet wird, dass Alexander Nübel im Tor steht. Die Viererkette könnte aus Josha Vagnoman, Waldemar Anton, Hiroki Ito und Maximilian Mittelstädt bestehen. Im defensiven Mittelfeld dürften Angelo Stiller und Atakan Karazor die Aufgaben übernehmen. Vor ihnen könnten Jamie Leweling, Jeong Woo-yeong und Silas Katompa Mvumpa für Tempo sorgen, während Serhou Guirassy als Spitze agiert.

Die Bayern gehen mit eigenen Absenzen in das Spiel. Serge Gnabry (Leiste) und Jamal Musiala (Fitness) fehlen dem Team von Trainer Vincent Kompany. Dennoch stellt der FCB eine enorme Herausforderung dar. Die Münchner wollen vor heimischer Kulisse direkt einen Akzent setzen und die Konkurrenz unter Druck setzen. Für Stuttgart geht es darum, trotz der vielen Fehlstellen eine kompakte Leistung abzuliefern und vielleicht einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Die aktuelle Verletztenlage und den kompletten Saisonplan finden Sie auf unserer Kader und Spielplan Seite. Das erste Heimspiel des VfB folgt dann am dritten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach.

Nach dem Topspiel in München hat der VfB eine volle Woche Zeit, um sich auf das nächste Ligaduell vorzubereiten. Einige der verletzten Spieler könnten dann bereits wieder zur Verfügung stehen.