VfB Stuttgart hat Ramon Hendriks fest in der Abwehr verankert, doch der Transfer‑Poker des Vereins stockt. Der niederländische Innenverteidiger startete am 07.07.2026 sein erstes Ligaspiel und zeigte sofort Präsenz, während die sportliche Direktion noch nach Verstärkungen sucht.
Wie kam Hendriks zu Stuttgart?
Hendriks wechselte im Sommer 2026 von einem niederländischen Erstligisten zu den Weiß‑Roten für eine Ablösesumme von rund 12 Millionen Euro. Der Deal wurde am 05.07.2026 offiziell bestätigt und brachte sofort ein Stück Stabilität in die Defensive, die in der Vorsaison häufig Lücken zeigte. Trainer Pellegrino hat den Spieler sofort in die Startelf integriert, weil er die körperliche Präsenz und das Spielverständnis mitbrachte, das Stuttgart seit Monaten vermisst.
Warum stockt der Transfer‑Poker?
Trotz Hendriks‘ erfolgreichem Start gibt es mehrere Gründe für die Verzögerungen. Erstens hat die Finanzabteilung nach dem teuren Sommergeschäft die Ausgaben streng kontrolliert, weil der Verein aktuell auf dem 4. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 62 Punkten nach 34 Spielen (18W‑8D‑8L) steht. Zweitens gibt es Uneinigkeit zwischen Sportdirektor Michael Baumann und Trainer Pellegrino über die Prioritäten: Baumann will sofort einen schnellen Flügelspieler, während Pellegrino auf ein zentrales Mittelfeld‑Upgrade drängt. Drittens hat das Scouting‑Team mehrere Zielspieler wegen Verletzungsproblemen vom Radar genommen, was den Prozess weiter verlangsamt.
Was bedeutet das für die Saison?
Stuttgart hat bereits 71 Tore erzielt und 49 kassiert, was einer positiven Tordifferenz von +22 entspricht. Trotzdem liegt das Team 27 Punkte hinter Bayern München, das die Liga anführt. Das letzte Ergebnis – ein 3‑0 gegen Bayern am 23.05.2026 – zeigte die Lücke zwischen den Spitzenreiter*innen und den Weiß‑Roten. Die aktuelle Formkurve DWDDL (letzte fünf Spiele: 1W‑2D‑2L, zuletzt zwei Niederlagen) verdeutlicht, dass die Defensive noch nicht rund läuft, obwohl Hendriks bereits ein paar klare Aktionen gezeigt hat.
Ausblick: nächste Schritte?
Der Verein plant, im September erneut auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Ziel ist ein schneller Flügelspieler, der das Offensivspiel beschleunigt und gleichzeitig defensiv stabil bleibt. Gleichzeitig arbeitet das Trainerteam daran, Hendriks weiter zu integrieren und seine Partnerschaft mit Teamkapitän Waldemar Anton zu festigen. Wenn die Gespräche zwischen Sportdirektor und Trainer bald zu einer Einigung führen, könnte Stuttgart die Lücken schließen und im Rennen um die Champions‑League-Plätze weiter nachziehen.
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