VfB Stuttgart muss 233.000 Euro zahlen, nachdem Fans im April Pyrotechnik abgebrannt hatten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Strafe verhängt, weil Fans in der Cannstatter Kurve vor Spielbeginn und während der Partie verbotenerweise Pyrotechnik gezündet hatten.

Was ist passiert?

Die Partie zwischen VfB Stuttgart und SC Freiburg im Halbfinale des DFB-Pokals war von Pyrotechnik-Einsatz geprägt. Die Fans hatten bengalische Feuer und andere pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, was zu einer Spielverzögerung von drei Minuten führte.

Warum ist das wichtig für VfB Stuttgart?

Die Strafe ist Teil einer längeren Liste von Geldstrafen für den Verein. In den vergangenen beiden Jahren sind durch Urteile des DFB-Sportgerichts wegen des Abbrennens von Pyrotechnik 1,15 Millionen an Strafen für den VfB zusammengekommen.

Was kommt als nächstes?

Der VfB Stuttgart verzichtet auf die Möglichkeit eines Einspruchs und zahlen die verhängte Strafe. Die Thematik beschäftigt Fußball-Deutschland schon lange, mit den bekannten gegensätzlichen Positionen. Während die aktive Szene Pyros als Teil der Fankultur sieht, verweisen Behörden und Verbände auf ein Sicherheitsrisiko für Stadionbesucher.

DatumEreignisStrafe
April 2026Pyro-Einsatz im Halbfinale des DFB-Pokals233.000 Euro
September 2024Pyro-Einsatz im Erstrunden-Spiel im Pokal104.000 Euro

Der VfB Stuttgart steht derzeit auf dem 4. Platz in der Bundesliga, mit 62 Punkten und einer Bilanz von 18 Siegen, 8 Unentschieden und 8 Niederlagen. Die Mannschaft hat in dieser Saison 71 Tore erzielt und 49 kassiert, was einer positiven Tordifferenz von +22 entspricht.