Stuttgart (dpa/lsw) – VfB‑Stuttgart‑Chef Sebastian Hoeneß hat laut Aussage seines Chefs unverändert gute Jobaussichten. „Dass er ein Trainer ist, dem ich zutraue, einmal für einen Champions‑League‑Sieger zu arbeiten, habe ich mehrfach gesagt. Genau so kann ich mir vorstellen, dass er in seiner Trainerkarriere irgendwann die Chance erhält, als Bundestrainer zu arbeiten“, sagte Alexander Wehrle, VfB‑Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsboss beim Deutschen Fußball‑Bund, in einem Interview des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. „Aber das hat noch viele Jahre Zeit“, sagte der 51‑jährige Wehrle weiter. Er sei froh, dass Hoeneß bis 2028 vertraglich an den schwäbischen Bundesligisten gebunden sei. Der 44‑jährige, der die Stuttgarter im April 2023 übernahm, leistet wertvolle Arbeit. Im vergangenen Jahr gewann Hoeneß mit den Schwaben den DFB‑Pokal, führte sie erneut ins Finale gegen den FC Bayern München (0:3) und zweimal in die Champions‑League. Die Stuttgarter bestreiten an diesem Samstag (17.00 Uhr) im heimischen Stadion gegen den FC Everton ihr nächstes Testspiel. In der Bundesliga geht es für den Champions‑League‑Teilnehmer am 28. August mit dem Eröffnungsspiel beim Doppel‑Sieger FC Bayern los. Zuvor steht noch die Erstrundenpartie im DFB‑Pokal beim Drittligisten Hansa Rostock (21. August) an. VfB Stuttgart steht derzeit auf dem vierten Platz in der Bundesliga, hat 62 Punkte gesammelt und ist mit 18 Siegen, 8 Unentschieden und 8 Niederlagen aus 34 Spielen abgeschlossen. In der aktuellen Saison haben die Schwaben 71 Tore erzielt und 49 Gegentore erhalten (+22 Torverhältnis). Sie liegen 27 Punkte hinter den Tabellenführern Bayern München. Im letzten Spiel gewannen die Stuttgarter mit 2:2 gegen Eintracht Frankfurt. In den letzten vier Spielen sind die Schwaben unbesiegt geblieben (zwei Siege, zwei Remis). Derzeit sind Dennis Seimen und Lorenz Assignon verletzt.
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Sebastian Hoeneß: VfB‑Stuttgart‑Chef traut ihm Bundestrainer‑Job zu
VfB‑Stuttgart‑Chef Sebastian Hoeneß hat gute Jobaussichten, sagt VfB‑Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle. Der 44‑jährige leistet wertvolle Arbeit und hat in seiner Trainerkarriere bereits Erfolge gefeiert.
