VfB Stuttgart musste nach dem bitteren Aus in der Europa League gegen den FC Porto eine wichtige Lektion lernen. Nach dem 0:2 im Rückspiel und dem insgesamt 1:4 in der Gesamtwertung zeigte sich Sportvorstand Fabian Wohlgemuth enttäuscht, aber auch optimistisch. "Der Mannschaft kann man überhaupt nichts vorwerfen. Wir haben alles versucht", sagte er. Die Schwaben müssen nun schnell umschalten, denn am Sonntag steht das Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg an, wo es darum geht, die Chance auf internationale Wettbewerbe zu wahren. Die Rückkehr in die Champions League nach 2024/25 ist für die Fans ein realistisches Ziel.
Deniz Undav, der Nationalspieler des VfB, sprach von Trauer und Enttäuschung, betonte jedoch, dass die Mannschaft in zwei weiteren Wettbewerben noch Chancen hat. Besonders im DFB-Pokal, wo das Halbfinale gegen den SC Freiburg ansteht, ist der Fokus jetzt gefragt. Die Emotionen aus der Europa League sollen in positive Energie umgewandelt werden, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.
Die Spiele gegen Porto haben deutlich gemacht, dass es der Mannschaft an Effizienz und Cleverness mangelt. Stürmer Ermedin Demirovic erklärte, dass die Einstellung der Porto-Spieler, die sich durch ihre Abgezocktheit auszeichnete, ein Beispiel für die Schwaben sein sollte. "Man sieht auf diesem Niveau, was diese Mentalität bringen kann", sagte er.
Trotz des Ausscheidens wurden die Spieler von den Fans gefeiert, was zusätzliche Motivation für die restliche Saison geben könnte. Trainer Sebastian Hoeneß war nach dem Spiel ebenfalls sprachlos, da er nicht viel zu kritisieren hatte. Die Chancenverwertung war jedoch ein entscheidender Faktor, der letztlich zum Ausscheiden führte.
Für den VfB Stuttgart stehen nun noch acht Bundesliga-Spiele an, und die Mannschaft muss sich schnell auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentrieren, um ihre Saison erfolgreich abzuschließen.
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