VfB Stuttgart steht kurz vor einem Transfer-Doppelschlag in dieser Transferperiode. Der Aufsichtsrat des Bundesliga-Dritten hat die finanziellen Mittel für zwei namhafte Verstärkungen freigegeben: Dzenan Pejčinović vom VfL Wolfsburg und Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam könnten bald die Schwaben verstärken. Das Gesamtvolumen der beiden Deals liegt laut „Bild“ bei rund 30 Millionen Euro, wobei Pejčinović mit einem Preis von 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen den Löwenanteil ausmacht.

Tabellenstand (endgültige Tabelle 2025 – neue Saison noch nicht gestartet): 3. Platz in der Bundesliga, 56 Punkte, 17 Siege-5 Unentschieden-7 Niederlagen aus 29 Spielen, aktuelle Form: SWNWS.

Was steht hinter den Transferplänen?

Die Stuttgarter wollen vor allem im Sturmzentrum nachlegen. Pejčinović gilt im „Ländle“ schon länger als Wunschlösung. Das Angebot an Wolfsburg wurde kürzlich auf 20 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen erhöht. Noch fehlt aber die finale Einigung mit dem VfL Wolfsburg, der einen Wunschpreis von 25 Millionen Euro ansetzt. Bei Sauer, dem slowakischen Nationalspieler, liegt das Preisschild laut „Bild“ bei etwa zehn Millionen Euro. Der 20-Jährige ist auch bei Hoffenheim und Benfica im Gespräch.

Warum sind die Transfers so wichtig für den VfB?

Der VfB hat in den letzten Jahren eine starke Entwicklung hingelegt und präsentierte am Sonntag auf der Mitgliederversammlung ein Rekordergebnis. Die ausgegliederte VfB Stuttgart 1893 AG erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtertrag von 383,6 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern lag bei 22,5 Millionen Euro, das Eigenkapital wuchs auf 83,4 Millionen Euro. Doch die VfB-Bosse um Sportvorstand Fabian Wohlgemuth haben klare Bedingungen: Die Millionen-Einkäufe sind nur möglich, wenn im Sommer noch eigene Transfererlöse erzielt werden.

Wer könnte den VfB verlassen?

Aktuell gibt es für Top-Spieler wie Bilal El Khannouss und Angelo Stiller noch kein konkretes Angebot. El Khannouss galt zuletzt als Verkaufskandidat, während um Stiller immer wieder Spekulationen kursierten. Vorstandschef Alexander Wehrle betonte gegenüber den Mitgliedern die hervorragenden Zahlen des Vereins.

Was kommt als Nächstes?

Die Verhandlungen mit Wolfsburg und Feyenoord laufen noch. Sollte es zu den Transfers kommen, könnte der VfB sein Sturmzentrum deutlich verstärken. Bis dahin bleibt die Lage spannend – besonders, da die Bedingung der Transfererlöse noch erfüllt werden muss. Die Fans hoffen auf eine schnelle Lösung, um die ambitionierten Pläne des Vereins voranzubringen.

Der VfB Stuttgart startet mit dem Ziel, sich weiter in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Mit den beiden potenziellen Neuzugängen könnte die Mannschaft um Spielmacher und Kapitän Wataru Endo noch stärker werden. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob die Transfers gelingen und wie sich der Kader für die kommende Saison entwickelt.