VfB Stuttgart geht mit einem klaren Plan in die neue Bundesliga‑Saison 2026/27. Der Klub steht aktuell auf Platz 3 der Abschlusstabelle 2025 mit 56 Punkten aus 29 Spielen (17 Siege, 5 Unentschieden, 7 Niederlagen) und einer jüngsten Form von WLWWD. Doch während andere Teams wie Bayern München bereits doppelt so viele Transfers getätigt haben, bleibt bei Stuttgart noch Luft nach oben – sowohl beim Kader als auch bei den Gerüchten um mögliche Neuzugänge und Abgänge.

Welche Transfers hat VfB Stuttgart schon abgeschlossen?

Die Sommerpause nutzt Stuttgart, um gezielt Lücken zu schließen. Mit 60 Toren und nur 38 Gegentoren (+22 Tordifferenz) in der Vorsaison zeigte die Mannschaft offensive Stärke, doch defensiv gab es Schwächen. Besonders im defensiven Mittelfeld und auf den Außenbahnen sucht der Verein nach Verstärkung. Laut internen Quellen steht ein Innenverteidiger kurz vor einem Wechsel nach Stuttgart, während ein Flügelspieler noch in Verhandlungen steckt. Beide Namen werden aktuell nicht bestätigt, doch die Gerüchte halten sich hartnäckig.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Offensive. Stuttgart liegt 20 Punkte hinter dem Tabellenführer Bayern München – ein Rückstand, den der Klub mit klugen Einkäufen verkleinern will. Besonders ein Stürmer mit Bundesliga‑Erfahrung steht im Visier, der sowohl als Backup als auch als Rotation für die Stammspieler fungieren könnte. Ob der Deal noch vor dem 28. August, dem Saisonstart, über die Bühne geht, bleibt offen.

Wer könnte Stuttgart noch verlassen?

Nicht nur Neuzugänge stehen im Fokus, sondern auch mögliche Abgänge. Aktuell sind Dennis Seimen und Justin Diehl verletzungsbedingt außer Gefecht. Während Seimen eine längere Pause einlegen muss, könnte Diehl nach seiner Genesung um einen Wechsel kämpfen. Zudem gibt es bei einigen Leihspielern aus der Vorsaison Gespräche über eine Rückkehr zu ihren Stammvereinen. Ein Mittelfeldspieler, der in der letzten Saison nur sporadisch zum Einsatz kam, steht besonders im Fokus – ein Verkauf würde dem Verein finanziellen Spielraum verschaffen.

Warum der Transfer‑Check für Stuttgart wichtig ist

Die Transferphase ist für Stuttgart mehr als nur Kaderplanung. Mit einem Rückstand von 20 Punkten auf Bayern München muss der Klub nicht nur defensiv stabiler werden, sondern auch offensiv mehr Druck aufbauen. Die letzten beiden Saisons zeigten, dass Stuttgart zwar starke Offensivleistungen bringt, aber in entscheidenden Momenten oft an der Defensive scheitert. Neue Spieler sollen hier Abhilfe schaffen – sei es durch Erfahrung oder durch frische Dynamik.

Doch die Zeit drängt. Am 28. August startet die Bundesliga, und Stuttgart muss bis dahin einen Großteil seiner Transfers abschließen. Sollte bis dahin kein Durchbruch bei den Verhandlungen gelingen, könnte der Verein mit dem aktuellen Kader in die Saison gehen. Das wäre riskant, denn die Konkurrenz – allen voran Bayern und Leverkusen – hat bereits deutlich mehr Arbeit in ihre Kader gesteckt.

Was kommt nach den Transfers?

Sobald die Transferphase abgeschlossen ist, rückt der Fokus auf die Vorbereitung. Das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 bestreitet Stuttgart am 20. Februar 2027 gegen den SC Paderborn 07. Bis dahin müssen die neuen Spieler integriert und die Taktik auf die neuen Herausforderungen abgestimmt werden. Trainer und Teammanager betonen, dass Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg sein wird – sowohl im Spielaufbau als auch in der Kadertiefe.

Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass die Transfers nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ überzeugen. Stuttgart hat in der Vorsaison gezeigt, dass sie mit 60 Toren eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga waren. Jetzt geht es darum, diese Stärke mit mehr Stabilität in der Defensive zu verbinden. Ob das gelingt, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden – und spätestens am Saisonstart am 28. August.