Der VfB Stuttgart steht vor einer Herausforderung auf dem Transfermarkt. Nach dem 2:2-Unentschieden im Testspiel gegen den FC Paris hat Sportdirektor Fabian Wohlgemuth klargestellt, dass die Verhandlungen für den gewünschten Spieler noch nicht vorankommen. „Wir sind immer noch in Gesprächen“, sagte Wohlgemuth, betonte aber, dass Stuttgart noch „weit entfernt“ von einer Einigung sei.
Warum die Verhandlungen stocken
Die Hauptursache für die stockenden Verhandlungen ist die Differenz in der Ablösesumme. Wolfsburg verlangt mindestens 25 Millionen Euro für den Spieler, doch Stuttgart ist bisher nicht bereit, diesen Betrag zu zahlen. Der VfL Wolfsburg ist finanziell stabil, dank der Unterstützung von Volkswagen, und braucht keine schnelle Lösung. Zudem hat der Klub kürzlich Konstantinos Koulierakis für 17 Millionen Euro an die AS Roma verkauft, was die finanzielle Flexibilität erhöht.
Was bedeutet das für Stuttgart?
Der VfB Stuttgart, der in der letzten Saison mit 62 Punkten als Vierter abschloss, will sich weiter verstärken. Mit 71 Toren und nur 49 Gegentoren zeigte das Team eine starke Offensive. Doch ohne den gewünschten Spieler könnte die Mannschaft im neuen Jahr nicht so stark sein. Die jüngsten Ergebnisse (2 Siege, 2 Unentschieden, 0 Niederlagen) zeigen zwar eine gute Form, aber der Transfer wäre ein wichtiger Schritt.
Nächste Schritte
Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß reist am Montag nach Grassau in Bayern, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Spieler wie Angelo Stiller und Jamie Leweling, die bei der WM dabei waren, werden am Freitag für die Fitness-Tests zurückkehren. Die Verhandlungen mit Wolfsburg bleiben jedoch schwierig, und es ist unklar, ob Pejcinovic noch vor dem Saisonstart zum VfB Stuttgart stoßen wird.
