Der VfB Stuttgart hat Dan-Axel Zagadou langfristig an sich gebunden. Nach zähen Verhandlungen einigte sich der Bundesligist mit dem 27-jährigen Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis Sommer 2027.
Warum Zagadou trotz Verletzungspech bleibt
Fast 700 Tage fehlte Zagadou in den vergangenen vier Jahren verletzt – 97 Pflichtspiele verpasste der Ex-Dortmunder in dieser Zeit. Doch wenn der Franzose auf dem Platz stand, zählte er mit seiner Zweikampfstärke und Abgeklärtheit stets zu den besten Abwehrspielern der Bundesliga. Das überzeugte die Verantwortlichen, trotz der Risiken. Sein neues Gehalt fällt deutlich niedriger aus als bisher. Statt der rund 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt gibt es nun ein extrem leistungsbezogenes Modell: ein minimales Grundgehalt kombiniert mit hohen Einsatz- und Punktprämien. So profitiert der VfB, wenn Zagadou spielt – und der Klub spart Geld, wenn er ausfällt.
Die Stimme aus dem Verein
Fabian Wohlgemuth, Sportvorstand des VfB, lobte Zagadous Einsatz: „Daxo ist mit seinen fußballerischen Fähigkeiten und aufgrund seiner Persönlichkeit ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders. Er hat sich nach seinen verletzungsbedingten Rückschlägen mit großem Fleiß zurückgekämpft und ist somit eine wertvolle Option für unsere Defensive.“ Zagadou selbst zeigte sich erleichtert: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir die Verantwortlichen entgegenbringen. Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um in der kommenden Saison für das Trainerteam, den Klub und die Fans Bestleistungen abzurufen.“
Der VfB Stuttgart steht aktuell auf dem 4. Platz der Bundesliga mit 62 Punkten aus 34 Spielen und einer Tordifferenz von +22 (71:49). Mit 27 Punkten Rückstand auf den FC Bayern München bleibt die Meisterschaft zwar in weiter Ferne, doch die letzten fünf Partien endeten mit einer schwachen Bilanz von 1 Sieg und 2 Niederlagen (SNNN).
Was kommt als Nächstes?
Die neue Saison rückt näher – und mit ihr die Frage, wie oft Zagadou tatsächlich zum Einsatz kommt. Sein Vertrag belohnt ihn für Präsenz und Leistung, doch die Verletzungsanfälligkeit bleibt ein Risiko. Die Fans hoffen auf mehr Stabilität in der Defensive, besonders nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München am 23. Mai 2026.
