Jamie Leweling und Bilal El Khannouss haben am Transferdeadline Day entschieden, beim VfB Stuttgart zu bleiben und lukrative Wechselangebote abzulehnen. Der 25-jährige Leweling sagte einem Wechsel zu AS Roma trotz eines gebuchten Privatjets ab, während der 22-jährige El Khannouss ein 40-Millionen-Euro-Angebot von Al Ittihad zurückwies. Diese Entscheidungen bedeuten, dass Trainer Sebastian Hoeneß keinen seiner Stammspieler am letzten Tag des Sommertransferfensters verlor, wie er selbst bestätigte. Der VfB Stuttgart steht derzeit mit 0 Punkten aus einem Spiel auf dem 18. Platz der Bundesliga und hat in der Saison 2026/27 bereits fünf Gegentore kassiert.
Jamie Leweling hatte eine konkrete Option, seine Karriere in der Serie A fortzusetzen. AS Rom legte ein Angebot in Höhe von etwa 35 Millionen Euro auf den Tisch, mit dem der VfB Stuttgart einverstanden gewesen wäre. Der Verein hatte sogar einen Privatjet für den Flug des Angreifers nach Rom am Dienstagnachmittag organisiert. Leweling entschied sich dennoch dagegen, obwohl er in Italien ein höheres Gehalt hätte verdienen können. Parallel dazu stand Bilal El Khannouss vor einer finanziell verlockenden Perspektive in Saudi-Arabien. Der Mittelfeldspieler hätte bei Al Ittihad mindestens das Doppelte seines aktuellen VfB-Gehalts erhalten. El Khannouss brachte seine Entschlossenheit, in Stuttgart zu bleiben, auf den Punkt: "Ich bleibe, alles entschieden!", sagte er dem Blatt.
Während die Abgänge der beiden Stammkräfte verhindert wurden, war der VfB Stuttgart am letzten Tag des Transferfensters dennoch aktiv. Der Klub verpflichtete den 21-jährigen Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro. Ebenfalls neu im Kader ist der 20-jährige Leo Sauer, der für 12,5 Millionen Euro von Rotterdam nach Stuttgart wechselte. Im Gegenzug verließ der 21-jährige Innenverteidiger Chema den Verein und schloss sich für eine Gebühr von 25 Millionen Euro dem englischen Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion an. Diese Transfers zeigen eine gezielte Verjüngung des Kaders unter der sportlichen Leitung von Sebastian Hoeneß, der mit 44 Jahren selbst zu den jüngeren Trainern der Liga zählt.
Die Entscheidungen von Leweling und El Khannouss fallen in eine schwierige frühe Saisonphase. Nach dem ersten Spieltag belegt der VfB Stuttgart den letzten Tabellenplatz. Das Team kassierte fünf Tore und erzielte nur ein eigenes, was eine negative Tordifferenz von -4 bedeutet. In der Tabelle liegen die Schwaben bereits drei Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München. Die nächste Gelegenheit, Punkte zu holen, bietet sich bereits am Donnerstag, dem 4. September 2026, im Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Die Kölner starteten mit einem Sieg und stehen auf Rang sechs. Fans können den weiteren Saisonverlauf auf unserer Standings Seite verfolgen.
Mit dem Verbleib von Leweling und El Khannouss bleibt die offensive Kernmannschaft des VfB Stuttgart intakt. Trainer Sebastian Hoeneß kann nun mit einer eingespielten Reihe in die wichtigen anstehenden Partien gehen. Die Stabilität in der Startformation könnte entscheidend sein, um die negative Torbilanz zu korrigieren und die ersten Punkte der Saison zu sammeln. Die neuen Zugänge Pejcinovic und Sauer bieten zusätzliche Optionen von der Bank. Alle anstehenden Termine, inklusive des Duells mit Köln, sind auf unserer Fixtures Übersicht einsehbar. Das Heimspiel am 4. September ist die direkte Chance, den negativen Trend zu durchbrechen.
