VfB Stuttgart muss nach dem Viertelfinale‑Aus von Bilal El Khannouss bei der WM sofort über seine Zukunft entscheiden. Der 22‑jährige Offensivmann, der in allen sechs WM‑Spielen für Marokko startete, kehrt nach der 1‑0‑Niederlage gegen Frankreich am 10. Juli 2026 zurück – oder verlässt den Verein.
Was geschah bei der WM?
El Khannouss stand in jeder Startelf Marokkos, doch im Viertelfinale traf das Team auf das Gastgeberland Frankreich. Nach einer intensiven Partie musste Marokko das Spiel mit 0‑1 verlieren, sodass der Star aus dem Turnier ausschied. Seine Leistung blieb stark – drei Tore und vier Vorlagen in sechs Spielen – doch das frühe Ausscheiden wirft Fragen nach seiner Verfügbarkeit für Stuttgart auf.
Warum ist das für VfB Stuttgart wichtig?
Der VfB Stuttgart liegt aktuell 4. in der Bundesliga, 62 Punkte gesammelt, mit einer Bilanz von 18 Siegen, 8 Unentschieden und 8 Niederlagen aus 34 Spielen. Die jüngste Form ist DWDDL, die letzten beiden Partien verloren. Das Team hat bislang 71 Tore erzielt und 49 kassiert, ein Plus von 22. Der Verlust von El Khannouss könnte die Offensivkraft schwächen, gerade weil Stuttgart nur 27 Punkte hinter Tabellenführer Bayern München zurückliegt.
Welche Optionen hat der Klub?
Nach dem WM‑Aus gibt es zwei Hauptszenarien. Erstens könnte El Khannouss nach einer kurzen Erholungsphase wieder in die Startelf integriert werden, um die Angriffsbemühungen zu stärken. Zweitens könnte ein Transfer in Erwägung kommen, falls ein ausländischer Club Interesse zeigt – ein möglicher Verkauf würde finanzielle Flexibilität für Verstärkungen bringen. Der Trainer, Sebastian Hoeneß, betont, dass die Entscheidung von der körperlichen Verfassung des Spielers abhängt.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Tagen stehen medizinische Kontrollen und Gespräche mit dem Spieler an. Sollte El Khannouss einsatzfähig sein, könnte er bereits im nächsten Pflichtspiel, das am 14. Juli gegen den SC Freiburg ansteht, wieder starten. Andernfalls könnte ein Transferfenster‑Szenario entstehen, wobei Stuttgart laut internen Quellen bereit ist, ein Angebot von über 10 Millionen Euro zu prüfen. Der Verein muss schnell handeln, um die Offensive für die Endphase der Saison zu sichern.
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