Lazar Jovanovic hat den VfB Stuttgart nach nur einem Jahr verlassen und wechselt fest zum italienischen Serie-A-Klub Udinese. Der 19-jährige Flügelspieler wurde am Dienstag offiziell verkauft, wie Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bestätigte. Yahoo Sports berichtete zuerst über die Transaktion.

Der VfB Stuttgart startet mit einer Niederlage in die neue Saison und steht nach dem ersten Spieltag mit 0 Punkten auf dem 18. Platz der Bundesliga. Die Mannschaft kassierte fünf Gegentore und erzielte nur ein eigenes Tor, was eine negative Tordifferenz von -4 bedeutet. Im Titelrennen liegen die Schwaben bereits drei Punkte hinter dem Spitzenreiter Bayern München zurück.

Lazar Jovanovic kam im vergangenen Jahr vom serbischen Rekordmeister Crvena Zvezda nach Stuttgart. In seiner einzigen Saison beim Bundesligisten kam er auf lediglich sechs Pflichtspieleinsätze. Fabian Wohlgemuth erklärte die Gründe für den Abgang des jungen Flügelspielers. "Lazar hatte eine vielversprechende Vorbereitung und zeigte seine Qualitäten in mehreren Testspielen", sagte der Sportvorstand.

Gleichzeitig sei der Wettbewerb im Kader des VfB extrem hoch. Der Wechsel nach Udine biete Jovanovic die Chance auf mehr Spielzeit, als er in Stuttgart realistisch hätte bekommen können. "Wir möchten uns bei Lazar für die gemeinsame Zeit bedanken und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft", fügte Wohlgemuth hinzu. Die aktuelle Verletztenliste des VfB, die auf unserer injuries Seite einsehbar ist, umfasst fünf Spieler, darunter Dennis Seimen, Leo Sauer und Chris Führich. Trotz dieser Ausfälle blieb die Konkurrenz auf Jovanovics Position hart umkämpft.

Der serbische Juniorennationalspieler wurde als Talent für die Zukunft verpflichtet, konnte sich aber nie nachhaltig in den Profikader vorspielen. Seine sechs Kurzeinsätze verteilten sich auf die Bundesliga und den DFB-Pokal. Der direkte Vergleich mit der aktuellen Tabellensituation, die in den standings detailliert aufgeführt ist, zeigt den Druck, unter dem der Verein nach dem schwachen Saisonstart steht. Jeder Platz im Kader muss optimal besetzt sein.

Der Verkauf ist eine klassische Entscheidung für die Karriereentwicklung eines jungen Spielers. Statt in Stuttgart weiter auf der Bank zu sitzen, erhält Jovanovic in Italien die Möglichkeit, sich in einer der Top-Ligen Europas zu beweisen. Für den VfB bedeutet die Transaktion eine kleine Budgetaufbesserung und schafft einen Platz im Kader.

Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß muss die Abwesenheit von Jovanovic kaum kompensieren, da er keine tragende Rolle im vergangenen Spielbetrieb hatte. Die dringlichere Aufgabe ist die sportliche Trendwende nach dem Fehlstart. Das nächste Spiel ist bereits am 4. September ein Heimspiel gegen den 1. FC Köln, der aktuell auf dem 6. Tabellenplatz steht. Dieses wichtige Duell ist der nächste Eintrag auf unserem fixtures Kalender.

Die Verantwortlichen werden die Erlöse aus dem Jovanovic-Verkauf vermutlich in die laufenden Kaderplanungen einfließen lassen. Der Fokus liegt nun voll auf der Vorbereitung des Köln-Spiels, um die ersten Punkte der Saison zu holen und aus dem Tabellenkeller zu klettern. Die komplette Mannschaftsaufstellung und weitere Statistiken finden sich auf unserer squad Übersicht.