VfB Stuttgart reist mit einer beeindruckenden Siegesserie zum Bundesliga-Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Samstag (15:30 Uhr). Nach dem souveränen 3:0 in der Champions League bei Slovan Bratislava am Mittwoch hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß vier Pflichtspiele in Folge gewonnen. Die Mannschaft befindet sich in einer starken Formphase mit vier Siegen und einer Niederlage in den letzten fünf Spielen.
Der direkte Gegner aus Hamburg belegt den zwölften Rang, was dem Duell am sechsten Spieltag zusätzliche Brisanz verleiht. Die letzte Begegnung der beiden Vereine endete im April mit einem klaren 4:0-Heimsieg für den VfB. In der Tabelle liegt Stuttgart sieben Punkte hinter der Spitze.
Hoeneß hat viele Optionen
Die jüngsten Erfolge geben dem Trainer viele Möglichkeiten für die Startelf. Im letzten Spiel gegen Bratislava setzte Hoeneß auf eine 4-2-3-1-Formation mit Bredlow im Tor und einer Viererkette aus Vagnoman, Finn Jeltsch, Chabot und Hendriks. Die Tore erzielten Deniz Undav (29.), ein Eigentor (64.) und Ermedin Demirović (90.). Auch im 2:0-Sieg bei SC Paderborn waren Chabot und Führich erfolgreich. Die Tore in Bratislava fielen nach Vorlagen von Angelo Stiller und Lorenz Assignon.
Hamburg kommt selbst mit Schwung aus einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim. Die Norddeutschen setzten dabei auf ein 3-5-1-1-System mit Heuer Fernandes im Tor und Stürmer Poulsen an der Spitze. Für den VfB bedeutet das eine Herausforderung gegen eine defensiv kompakte Mannschaft.
Formkurve zeigt nach oben
Die aktuelle Serie des VfB ist bemerkenswert. Nach der 1:2-Niederlage in Hoffenheim und der 0:1-Heimpleite gegen Borussia Dortmund folgten zwei klare Testspielsiege gegen Fürth (5:0) und Heidenheim (3:0). Die echte Prüfung bestand das Team dann in den Pflichtspielen bei Paderborn und in der Champions League. Mit acht Saisontoren bei neun Gegentoren hat die Offensive deutlich an Effizienz gewonnen. Die jüngsten Pflichtspielergebnisse waren ein 3:0 in Bratislava, ein 2:0 in Paderborn, ein 5:0 gegen Fürth und ein 3:0 gegen Heidenheim.
Der Sieg in Bratislava war dabei besonders wichtig für das Selbstvertrauen vor der anstehenden Reise in den Norden. Die gesamte Mannschaftsleistung, von der sicheren Defensive bis zur entschlossenen Chancenverwertung, gibt Grund zum Optimismus. Die nächsten Termine im Spielplan werden zeigen, ob diese positive Dynamik anhält.
Das Nordderby im Volksparkstadion beginnt am Samstag um 15:30 Uhr. Ein Sieg könnte den VfB Stuttgart in der engen Mittelfeldgruppe der Bundesliga deutlich nach vorne bringen.
