Harry Kane von Bayern München ist mit 14 Toren in acht Spielen der gefährlichste Gegenspieler für den VfB Stuttgart. Diese Bilanz steht im Fokus vor dem Bundesliga-Auftakt am Freitagabend in der Allianz Arena. Laut einem Bericht von Bild ist der VfB Kanes liebster Gegner in Deutschland, gegen keinen anderen Bundesligisten traf der 30-Jährige öfter. Die Partie wird live bei Sky und Sat.1 übertragen, Bild bietet einen Live-Ticker an.

Der englische Nationalspieler, der zuvor für Tottenham Hotspur aktiv war, benötigte für seine 14 Treffer gegen den VfB nur acht Wettbewerbsspiele. Darin enthalten sind zwei Hattricks. In seiner Heimat England gelangen ihm zwar noch höhere Werte gegen Vereine wie Arsenal (15), Everton (16) oder Leicester City (20), doch dafür brauchte er deutlich mehr Einsätze. Gegen den VfB Stuttgart trifft Kane also besonders effizient. Diese Statistik ist für Sebastian Hoeneß und seine Mannschaft eine klare Warnung vor dem Saisonstart.

Der 44-jährige Cheftrainer des VfB Stuttgart weiß um die Herausforderung. "In München zu spielen, ist das schwerstmögliche Auswärtsspiel. Aber wir werden mit Überzeugung antreten, so wie im Pokalfinale," sagte Hoeneß. Das DFB-Pokal-Endspiel am 23. Mai verlor Stuttgart mit 0:3 gegen Bayern. Die Mannschaft beendete die vergangene Saison auf dem vierten Tabellenplatz mit 62 Punkten aus 34 Spielen (18 Siege, 8 Unentschieden, 8 Niederlagen). Die aktuelle Form vor dem neuen Jahr wird mit DWDDL angegeben. Alle aktuellen Daten zum Team finden Sie auf unserer Stats-Seite.

Bayern Münchens Sportdirektor Max Eberl äußerte sich positiv über die Zukunft des Stürmers. "Die Vertragsgespräche sind unglaublich harmonisch, ein unglaubliches Miteinander. Ein Spieler, der sehr gerne bleiben möchte und ein Verein, der sehr gerne verlängern möchte," so Eberl. Kanes aktueller Vertrag läuft noch bis 2027. Berichten zufolge möchte der Londoner eine Verlängerung um drei Jahre bis 2029 oder sogar länger. Konkrete Details, insbesondere die Laufzeit, müssen aber noch geklärt werden.

Der Bundesliga-Auftakt gegen den Rekordmeister ist ein erster Stimmungstest für die neue Saison. Der VfB hatte in der Vorsaison 71 Tore erzielt, kassierte aber auch 49, was eine positive Tordifferenz von +22 bedeutet. In der Tabelle blieb man jedoch 27 Punkte hinter dem Meister Bayern München zurück. Ein Erfolg in München wäre daher ein starkes Signal. Direkt im Anschluss wartet am 4. September das nächste Heimspiel gegen den 1. FC Köln, der die vergangene Spielzeit auf Platz 14 beendete. Den kompletten Spielplan können Sie unserer Fixtures-Übersicht entnehmen. Für Stuttgart geht es darum, die starke Vorjahresleistung zu bestätigen und den Rückstand auf die Spitze zu verringern.